Die Stadt der kurzen Wege

31 05 2009

Die Stadt der kurzen Wege
oder
“Der Bezirksvorsteher hat schon wieder mal nichts verstanden.”

Der ADEG war nicht nur Nahversorgung, sondern auch Kommunikationszentrum in der Wohnhausanlage Weisergründe

Der ADEG war nicht nur Nahversorgung, sondern auch Kommunikationszentrum in der Wohnhausanlage Weisergründe

Ganz im Westen der Leopoldstadt steht seit 2002 eine Wohnhausanlage auf den ehemaligen Gründen der Weiser-Wurstfabrik. Von dieser Wohnhausanlage soll es über das Grundstück der mobilkom in der Oberen Donaustraße eigentlich einen öffentlichen Durchgang zum Donaukanal geben. So sagt es der gültige Flächenwidmungsplan. Doch der Grundbesitzer des mobilkom-Geländes, ein Frankfurter Immobilienfond will das nicht.

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Graf soll seinen Hut nehmen

29 05 2009

Er war eh nie nie nie tolerabel als Nationalratspräsident. Aber letzten Herbst war die SPÖ zu feig, um Nein zu sagen. Jetzt haben wir Grüne Unterstützung.

Fordere hier auch seinen  Abgang: ruecktritt-martin-graf.at

Jutta





AC/DC-Konzert – leere Parkhäuser

27 05 2009

3 Parkreihen in der Mitte + 2 Parkstreifen am Rand = 5-spuriger Gratisparkplatz Engerthstraße

3 Parkreihen in der Mitte + 2 Parkstreifen am Rand = 5-spuriger Gratisparkplatz Engerthstraße

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Schildbürgerstreich Praterstern, nächste Folge: Die Uhr

24 05 2009

kastanie 4cKönnen Sie sich noch an die Würfeluhr am Praterstern erinnern?
Solche Uhren stehen noch wienweit, gegen Wartungskosten/Werbung an die Wiener Städtische Versicherung vergeben. Hier am Praterstern mußte die Würfeluhr dem Vordach weichen. Dafür wurde am neuen Bahnhofsgebäude eine Uhr angebracht, die auch weit sichtbar allen Menschen die Uhr anzeigte, ob frau noch rechtzeitig den Zug, die Bim (leider nicht den 21er)erreicht oder ob frau es pünktlich zum Rendevous schafft…

Ach, übrigens, am Bild oben ist auch noch die wunderschöne Kastanie zu sehen. *seufz* :cry:

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Aus welchen Teil Europas bist du?

20 05 2009

Mal was anderes: auf der Website der europäischen Grünen, die ja jetzt wahlkämpfen für den 7.Juni, kannst du einen netten kleinen Psychotest machen, der zeigt, zu welchem Eck in Europa deine Einstellung am besten passt.
Was bei mir rausgekommen ist: eh kloa, Portugal! Zumindest was Fußball betrifft.

Viel Spaß damit, Jutta

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Das sieht man am Life Ball um nur 13 Euro

19 05 2009
Der Life Ball 2009

Der Life Ball 2009

Gerry Keszlers Life Ball ist eine gute Sache, darum soll es hier nicht gehen. Der Life Ball kämpft gegen Ausgrenzung und das bis jetzt gut. Ausgrenzung ist aber das, was 2009 passiert ist. Die Ringstraße war Quer gesperrt. Menschen, die vom Parlament kamen, konnten nicht zu Menschen, die von der Uni kamen. Die tollen verkleideteten Gestalten wurden mit Bim, Bus aber auch mit genug Hummer und anderen Limousinen bis 3 Meter vor den Eingang gekarrt und dann durfte der “Pöbel” sie – an die Zäune gedrängt – kurz von hinten sehen. Die Tribünen, die Sicht hatten, waren Werbetribünen mit irgendwelchen VIPs. Die bezahlte Tribüne gab weder einen Blick auf den roten(blauen) Teppich noch auf die Bühne (siehe Bild). Gerry! Das ist eine absolute Abzocke gewesen. Ex-Vizebürgermeisterin Laska überließ ihm den Rathausplatz nur unter der Bedingung, dass die Bevölkerung freien Zugang hat. Kaum ist die Laska weg, bleibt der Pöbel draussen. Von den tollen, atmospährischen Rathauspark blieben nur ein paar Mobil-Klos. Der Rathausplatz muss offen und frei zugänglich bleiben!!!

Herzlichst Ihre Ulli Böhmdorfer





Romatheater im Stuwerviertel

17 05 2009

Weitere Spieltermine: K800_f6

20., 21., 22., 23., 28., 29., 30. UND 31. MAI 2009

IM HERMANN FISCHER HOF A-1020 WIEN; YBBSSTRAßE 15 – 21, ERREICHBAR MIT U1 / U2 PRATERSTERN

Ein Stück, das unter die Haut geht, ein absolutes Muss!

Ein Ensemble aus Stars des Romatheaters (Sandra Selimovic, Ambrol Stoika, Radisa Barbul) und LaiendarstellerInnen hat historischen Dokumenten ein wildes Leben eingehaucht. Ein Verhörprotokoll aus dem Jahre 1718, die Zigeunererlasse Maria Theresias, die Dissertation der NS-Rasseforscherin Eva Justin und Opferfürsorgeakten burgenländischer Roma, dienten als Ausgangsmaterial für diese Revue, die alle Register der Volksbelustigung zieht, um die bitteren Geschichten mit Galgenhumor zu präsentieren. Scharf gewürzt mit Matilda Lekos Kompositionen und ihrer schöne Balkan- Jazz-Stimme, Harri Stojkas Gitarrenmusik und Susita Finks Figurentheaterideen.

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Es schüttet und die Stadt bewässert trotzdem

14 05 2009

Eigentlich unfassbar, wie Wien mit Ressourcen umgeht. Heute: das Trinkwasser. Obwohl es seit Stunden schüttet, laufen die Rasensprinkler vor dem Rathaus gerade auf Hochtouren. Na, wir hams ja.  Jutta

foto rasensprinkleranlage im regen

foto rasensprinkleranlage im regen





ÖVP-Hahn: Der Oberprovinzler

14 05 2009

Und nun kommen wir einmal zu etwas ganz anderem…

Minister Hahn kehrt dem CERN den Rücken

Minister Hahn kehrt dem CERN den Rücken

Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat letzte Woche erklärt, dass Österreich in Zukunft das Europäische Forschungszentrum CERN in Genf nicht mehr kofinanzieren und die Mitgliedschaft aufkündigen wird. Das CERN ist das wichtigste Forschungszentrum Europas im Bereich der Kernforschung und Hochenergiephysik.

Von dieser unverantwortlichen Entscheidung betroffen sind Hunderte österreichische ForscherInnen und IngenieurInnen, die am oder mit dem CERN arbeiten, StudentInnen, die am CERN Praktika durchführen konnten, junge WissenschafterInnen und TechnikerInnen, die bislang sehr stark von dem Doktorandenprogramm am CERN profitiert haben. Viele österreichische ForscherInnen haben direkt und indirekt vom CERN profitiert.
Für ein Land ohne nennenswerte Bodenschätze ist die Ausbildung seiner Menschen der wichtigste Rohstoff. Ganz abgesehen vom Schaden für die österreichische Industrie, die in der Vergangenheit Millionenaufträge vom CERN erhalten hat und nun mittelfristig wohl ins Hintertreffen geraten wird.

Der Ausstieg aus dem CERN ist ein hinterwäldlerischer Akt, für den man sich als Österreicher eigentlich schämen müsste. Und verantwortlich dafür ist der sich sonst so weltgewandt gebende Wissenschaftsminister Hahn. Eigentlich unglaublich.

Linearbeschleuniger im CERN

Linearbeschleuniger im CERN

Nun noch zu den Kosten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag Österreichs am CERN beträgt derzeit 16 Mio. Euro. Hätt’ ich dieses Geld am Konto, wär’ es sehr viel. Setzt man es aber in Relation zu seiner Bedeutung und anderen Staatsausgaben, wird es schon viel weniger. Die unnötige P&R-Anlage Aderklaaerstraße soll 24 Mio. Euro kosten, die unnötige und kontraproduktive Lobauautobahn soll 1.700 Mio. Euro kosten (=106 Jahre CERN-Mitgliedschaft).

Okay, vielleicht ist das ein wenig polemisch, aber kommen wir nun zu etwas Vergleichbarem: Österreich ist auch Mitglied beim EURATOM. Dafür zahlt Österreich jährlich mehr als 40 Mio. Euro. Mit diesem Geld finanziert Österreich den Ausbau der europäischen Atomindustrie mit. Die wenigsten ÖsterreicherInnen wären wohl damit einverstanden, wenn ihnen das bewusst wäre.
Herr Wissenschaftsminister Hahn, steigen Sie doch aus dem EURATOM-Vertrag aus, da können Sie noch mehr Geld sparen und machen auch noch etwas Sinnvolles!

Wer gegen den CERN-Ausstieg protestieren will, kann die Petition SOS unterschreiben.

Wolfgang





82A – Kindesweglegung der ÖVP?

12 05 2009

Leerer Bus im Wohnviertel

Leerer Bus im Wohnviertel

SP-Bezirksvorsteher Kubik hat es gestern geschafft, etwas Bewegung in die festgefahrene Diskussion um den Geisterbus 82A im Stuwerviertel zu bringen. Unfreiwillig, aber was soll’s.

Mit seinen Aussagen in der gestrigen Kronenzeitung, die einen klassischen Fall von Realitätsverweigerung darstellen, hat er uns zu einer Presseaussendung gezwungen. Weder war seine Darstellung des Diskussionsabends in der Gebietsbetreuung richtig, noch ist seine Abqualifizierung der initiativen BürgerInnen aus dem Stuwerviertel in Ordnung.

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