Anlässlich des 3. toten Radfahrers in der Leopoldstadt innerhalb von 2 Wochen hat SP-Bezirksvorsteher Kubik einen Fahrrad-Sicherheitsgipfel für 18.11. einberufen.
Man darf gespannt sein, ob dieser Gipfel wirklich etwas bringen wird. Nämlich mehr Sicherheit für die RadlerInnen in der Leopoldstadt.
Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, dann muss es aber echte Änderungen geben, nicht nur Kosmetik. Allen voran müssen die Zweirichtungsradwege auf Gehsteigen in der Leopoldstadt aufgelöst und durch sicherere richtungsbegleitende Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn ersetzt werden.
An diesem Gipfel sollen nicht nur die üblichen Mitglieder der Fachkommission Verkehr teilnehmen, die eben genau für diese gefährlichen Radwege mitverantwortlich sind, sondern auch die AlltagsradlerInnen der Organisation „critical-mass“. Übrigens, auch wir Grüne sind nicht in der Fachkommission Verkehr vertreten.
Und es muss klar sein, dass alle TeilnehmerInnen am Gipfel im Vorfeld die aktuelle Unfallbilanz der letzten drei Jahre für die Leopoldstadt bekommen, um die gefährlichsten Unfallpunkte zu kennen. Die Herausgabe dieser Unfallbilanz verweigert uns die SPÖ nämlich bereits seit Jahren (kein Witz!).
In Gedenken an den 3. toten Radfahrer in der Leopoldstadt hat die Organisation „critical-mass“ am vergangenen Mittwoch ein weiteres ghost bike an der Unfallstelle in der Taborstraße aufgestellt und der Grüne Gemeinderat Christoph Chorherr im Rahmen einer Presseaktion eine Gedenkkerze entzündet.
Wolfgang

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