Am MI, 15.10. ereigneten sich binnen weniger Stunden 2 tödliche Fahrradunfälle in der Leopoldstadt:
eine 66-jährige Frau wurde in der Vorgartenstrasse/Stelle-Klein-Löw-Weg von einem Betonmischwagen überrollt, und ein 53-jähriger Mann auf der Oberen Donaustrasse/Rembrandtstrasse von einem LKW beim Spurwechseln von hinten überfahren.
Am SA, 18.10. wurden im Gedenken an die beiden Toten sog. „Ghostbikes“ an den Unfallstellen aufgestellt. Im Ausland stehen solche Mahnmale meist jahrelang, in Wien wurden sie bisher jeweils binnen weniger Tage entfernt. Offenbar möchte man amtlicherseits nicht zuviel Wind um solche Unfälle dulden, zeigen sie doch leider eindrucksvoll das völlige Versagen von Stadt- und Bezirksverwaltung im bezug auf Verkehrsplanung.
Martin Koeck


„“Das Video dazu“"
[...] vorletzten Jahr starben in der Leopoldstadt 3 RadfahrerInnen unter LKW-Reifen. So fragen wir uns, wieviele Kerzen müssen wir nun in der [...]