… in der wiener kulturpolitik, meint man in der spö, sofern man dortselbst überhaupt eine meinung zu kulturpolitik hat. der kulturstadtrat enthüllt eine tafel, im abstand von zwei monaten, und enthält sich ansonsten jedweder äußerung. das stört ja nicht so sehr, ist ja vielleicht noch das geringere übel. es könnte ja schlimmer sein, denn dieser kulturstadtrat ist ja nur die spitze eines eisberges, einer ignoranten eiseskälte, die in den bezirken „herunten“ noch getoppt wird von dilletanten, die als vorsitzende von kulturkommissionen von kulturprozessen keine ahnung mehr haben und deren zusammenhangloses gewäsch – der einzige trost – in sitzungen hinter verschlossenen türen in grünen ohren schmerzt. die spö hat sich mit teilen der szene darauf geeinigt, dass kunst nicht politisch zu sein hat. und finanziert ungeniert jeden dahergelaufenen kirchenchor… man trägt wieder loden, in der spö. Peter

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