DEMO für den Augartenspitz. Heute, um 15 Uhr

8 07 2009

Heute morgen hat die Anti-Terrorgruppe Wega der Polizei den Augartenspitz geräumt. Der Augartenspitz gehört der Republik Österreich, also uns Allen! Die Burghauptmannschaft verwaltet den Augartenspitz nur im Auftrag des Volkes.

Wir protestieren auf’s Schärfste gegen die kalte Enteignung des öffentlichen Raumes!

Kommt heute Nachmittag zur großen Demo FÜR den Augarten!

Zeit: Mi., 8.7., 15h
Ort: Vor der Einfahrt zum Augartenspitz

(2, Obere Augartenstraße/Castellezgasse)





100 Polizisten gegen die AugartenschützerInnen

8 07 2009

Heute Früh hat die Wega den Augartenspitz geräumt.

Die Wega im Einsatz - gegen dasVolk

Die Wega im Einsatz - gegen das Volk

Nähere Details dazu hier.

Schließlich noch das erste Video vom Polizeieinsatz.





Liegt der Augarten nicht in Wien?

7 07 2009

Robert Menasse hat es bei der heutigen Pressekonferenz am besetzten Augartenspitz wunderschön formuliert: „Die öffentliche Hand hat öffentliche Räume zu schützen, nicht zu verschenken.”

v.l.n.r.: Hurch, Rabinovici, Albert, Schwahn-Reichmann, Gretner, Zinggl, Menasse

v.l.n.r.: Hurch, Rabinovici, Albert, Schwahn-Reichmann, Gretner, Zinggl, Menasse

Doch was sagt der Wr. Planungsstadtrat Schicker dazu, in dessen Aufgabenbereich die Gestaltung des öffentlichen Raumes fällt? Er wird mit den Worten zitiert: „Die Stadt ist nicht für das Projekt im Augarten zuständig. Das ist Sache der Bundesgärten und der Burghauptmannschaft.“

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Komm ins Augartenspitz Widerstandscamp – jetzt rund um die Uhr besetzt

5 07 2009

Soeben haben die umtriebigen BürgerInnen der Initiative mit dem klingendenden Namen “Josefinisches Erlustigungskomitee ihre Zelte im Augartenspitz aufgestellt.
Sie stellen sich ab heute nacht den Baumaschinen Pühringer-Stiftung entgegen. Diese möchte ja,  wie schon öfters berichtet, einen von den AnrainerInnen nicht gewollten Konzertkristall der Sängerknaben in das bis dato unverbaute Augartenspitzerl bauen.

Bitte unterstütze so wie wir die unbequemen BürgerInnen: bring ihnen Frühstück und die Zeitung oder schau abends beim Kino wie noch nie vorbei auf einen Tratsch, ein Filmerl und ein Bier. Hier gehts zum Blog der Augartenspitz-Besetzung und hier zur Bildergalerie auf flickr.





Wir können die Einkommensschere nicht wegkuscheln

2 07 2009

Schon traurig: Frauen verdienen in Österreich im Schnitt um ein Viertel weniger als Männer. Das ist der zweitschlechteste Wert innerhalb der EU. Nur in Estland gibt es einen noch größeren Abstand. Die Frauenministerin tut das einzig richtige und verlangt erstens: innerbetriebliche Offenlegung der Gehälter. Und Strafen, wenn Frauen für dieselbe Aufgabe nicht dasselbe am Konto haben. Und die AK verlangt die Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände. Na bitte, wir Grüne wollen das schon immer!

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Ein Trauerspiel in 3 Akten

2 07 2009
Aus der Bezirkszeitung

Aus der Bezirkszeitung

Beim Lesen der gestern verteilten Bezirkszeitung gab es 3 Artikeln, bei denen ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte.

1. Akt: FPÖ – Halluzinationen oder bloße Lüge?

FPÖ-Klubobmann Seidl schreibt, dass wir Grüne in der letzten Bezirksvertretungssitzung einem Antrag auf eine Prüfung einer Verlängerung der Linie 80A bis zum Gaußplatz nicht zugestimmt haben. Das stimmt. Wir lehnen nämlich den 80A westlich des Pratersterns überhaupt ab, weil wir für die Wiedereinführung des 21ers in diesem Bereich eintreten.

Sehr wohl sollte es aber einen direkten Bus zwischen Gaußplatz und U2-Taborstraße geben, aber da sollte eher der 39A aus der Brigittenau verlängert werden, wie es die Wiener Linien ja schon einmal vorgeschlagen haben.

Falsche Unterstellungen

Falsche Unterstellungen

Seidl schreibt aber auch, dass wir abgelehnt hätten, „weil die Freiheitlichen diesem Antrag zugestimmt haben.“ Das stimmt ganz und gar nicht. Wir haben aus den oben beschriebenen Gründen abgelehnt und diese Ablehnung einfach nicht noch einmal begründet.
Liegt es nun daran, dass Klubobmann Seidl bei dieser Sitzung gefehlt hat und ihm falsches berichtet wurde, oder hat er sich unbedingt was aus den Fingern saugen müssen, um uns ans Bein zu pinkeln? Den Rest des Beitrags lesen »





Keine Bim durch das Nordbahnhofgelände!

30 06 2009

Eigentlich ist es ja keine Überraschung mehr:

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie O in das immer bevölkerungsreicher werdende Nordbahnhofgelände ist nun endgültig gestorben. :evil:

Was hat die SPÖ nur gegen Straßenbahnen?

Was hat die SPÖ nur gegen Straßenbahnen?

Die MA18 plant bereits seit sage und schreibe einem Jahrzehnt daran. Der Brigittenauer Bezirksvorsteher blockiert ebenso lange und der Leopoldstädter Bezirksvorsteher hat dazu nichts zu sagen; – zumindest habe ich von ihm dazu nichts in der Öffentlichkeit gehört.

Die Verlängerung der Linie O durch das Nordbahnhofgelände über die Engerthstraße bis zum Friedrich- Engels-Platz mit einer guten Anbindung an U6 und die S45 ist bereits im Masterplan Verkehr 2003 (dem Verkehrskonzept der Stadt Wien) enthalten. Auch in der Fortschreibung des Masterplans (2008) ist diese Verlängerung unverändert enthalten.
Doch seit kurzem liegt uns eine Anfragebeantwortung von Bezirksvorsteher Kubik vor, in welcher er erklärt

„dass aus heutiger Sicht keine Straßenbahnlinie in das Nordbahnhofgelände geplant ist.“

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USA aktiv im Klimaschutz! Und Österreich?

27 06 2009
Die Folgen des Klimawandels in der Arktis

Die Folgen des Klimawandels in der Arktis

Gestern hat das US-Repräsentantenhaus ein Gesetz verabschiedet, dass man getrost als historisch bezeichnen kann. Ziel dieses Gesetzes ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 17 Prozent. Das ist zwar von den Zahlen her nicht viel mehr als die Ziele, die derzeit in der EU diskutiert werden, aber es bedeutet doch eine totale Kehrtwende in der amerikanischen Politik. Schließlich haben sich die USA unter Bush bis zuletzt geweigert, das Kyoto-Ziel zu unterzeichnen.

Hochinteressant natürlich auch die Begründung für dieses Gesetz. Neben den unbestrittenen klimapolitischen Zielen argumentierten die BefürworterInnen mit “Millionen grüner Arbeitsplätze” vor allem in der alternativen Energiebranche.

Man kann den AmerikanerInnen nur zur dieser Einsicht gratulieren.

Und wie sieht es in Österreich aus? Den Rest des Beitrags lesen »





Baustelle Nordbahnhof – es staubt

26 06 2009
Sandsturm am Nordbahnhof

Sandsturm am Nordbahnhof

Auf dem Nordbahnhofgelände gibt es baustellenbedingt derzeit viele Sand- und Erdhaufen. Bei starkem Wind entsteht dadurch eine starke Staubentwicklung, welche die AnrainerInnen belästigt. Um diese Staubentwicklung hintanzuhalten, ist die Verwendung von Planen oder das Feuchthalten dieser Aufschüttungen sinnvoll.

Daher haben wir in der letzten Bezirksvertretungssitzung am 16. Juni den Antrag gestellt, dass der Magistrat der Stadt Wien Maßnahmen treffen soll, damit die Staubentwicklung bei starkem Wind durch die offenen Sand- und Erdhaufen minimiert werden.

Dieser – eigentlich harmlose – Antrag wurde überraschenderweise von SPÖ und FPÖ abgelehnt. Den Rest des Beitrags lesen »





Laufende Umfrage zum Nordbahnhofviertel

24 06 2009

Beteiligen Sie sich an der Abstimmung: Bus oder Bim?
Und informieren Sie sich hier über den Planungsstand!
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