Wir haben den Feinstaub-Oscar!

8 03 2010

Im Augarten fielen heute am Spitz die schönen alten Bäume. Sie waren Teil der “grünen Lunge” mitten in einer sonst nicht so gesunden Umgebung. Denn in der Taborstrasse, keine hundert Meter weit entfernt, werden seit Jahren die höchsten Feinstaubwerte Wiens gemessen (kann man hier nachlesen). Seit Jahresbeginn hatte unser Bezirk schon mehr Feinstaubalarmtage als in einem ganzen Jahr erlaubt wären, kein Scherz: wir bekommen den Umweltgift-Oscar.

Wir haben heute versucht, den sonst eher im umweltpolitischen Dornröschenschlaf dümpelnden Umweltausschuss aufzurütteln und für diese Gefahr zu sensibilisieren. Den Rest des Beitrags lesen »





War Rambo ein Sängerknabe?

8 03 2010

Baumschnitt trotz Menschen in den Bäumen

Heute Morgen haben Bauarbeiter im Auftrag der Sängerknaben mit der Rodung der Bäume am Augartenspitz begonnen. Obwohl AugartenschützerInnen auf die Bäume klettern konnten, haben die Arbeiter mit der Kettensäge Ast um Ast auf diesen Bäumen runtergeschnitten.
Verletzungen haben sie damit bewusst in Kauf genommen. Nähere Infos

Ein erstes großes Zeichen des Widerstands nach der heutigen Brutalo-Räumung ist die Kundgebung der AugartenschützerInnen um 15 Uhr am Augartenspitz.
Kommt alle und schaut euch selber diese Schande einer angeblichen Kulturinstitution an.

Wolfgang

Aktuelle Fotos von der Rodung





Neues GRÜNES Lokal – grünraum2

22 02 2010

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ihr findet die Grünen Leopoldstadt ab März 2010 jeden Mittwoch ab 17.30 in unserem neuen Klublokal im Karmeliterviertel:

1020 Wien, Leopoldsgasse 33 – Gassenlokal – grünraum2

(dzt. steht noch groß “Second Hand” darüber, wir warten auf warme Temperaturen, um das schöne Portal zu streichen)

Plenum jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat ab 20.00 Uhr

Natürlich werden wir den Raum auch einfeiern, hier warten wir auf den neuen Anstrich :-) – die Einladung folgt!!!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!!!

Uschi





RAT UND UNTERSTÜTZUNG IN SOZIALEN FRAGEN

21 02 2010

Haben Sie Probleme mit dem AMS, der Pensionsversicherungsanstalt, mit Wiener Wohnen oder anderen Behörden und Institutionen? Befinden Sie sich in einer schwierigen Lebenslage? Wir Grünen Leopoldstadt beraten und unterstützen Sie gerne. Kostenlos und unkompliziert!
Wann: Jeden dritten Mittwoch im Monat, 18:00 bis 19:00 Uhr oder nach schriftlicher Voranmeldung: leopoldstadt@gruene.at
Nächster Sprechtag:
Mittwoch, 17. März 2010
grünraum2
1020 Wien, Leopoldsgasse 33





Was sich Häupl und Kubik nicht zu fragen trauen

20 02 2010

Der letzte Mohikaner ;-)

Die SPÖ hat mit einer ziemlich unehrlichen Volksbefragung den Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen im Herbst gestartet. Wir wollten der 7 Mio. Euro teuren Werbemaschinerie Plakate entgegenhalten, auf denen wir Themen affichierten, über die eine Volksbefragung wirklich Sinn machen würde, die sich aber Bürgermeister Häupl nicht zu fragen traut. Eines der Plakatthemen war die geplante Konzerthalle der Sängerknaben am Augartenspitz.

Doch davor hat sich die SPÖ offenbar so gefürchtet, dass sie das Magistrat unsere Plakatständer wegräumen ließ. Zwar waren alle Standorte kommissioniert, doch fehlten noch die amtlichen Aufkleber dafür. Das Magistrat erklärte, dass sie 4-6 Wochen für die Produktion dieser 200 Pickerl brauchen. Wer’s glaubt, wird selig…

Doch ein widerständiger Plakatständer konnte den Häschern des Magistrats entgehen und steht noch immer vor Ort. Wo, das verrate ich nicht, denn er soll noch länger dort stehen ;-)

Und wie hält es Bezirksvorsteher Kubik mit Volksbefragungen?!





Zeitzeuginnenporträts – Dagmar Ostermann und Ceija Stojka

17 02 2010

Dagmar Ostermann

Einladung zu einem Filmnachmittag

ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BEGRABEN SEIN
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka

Sonntag, 21. 2. 2010
Filmhaus Kino Spittelberg

Details





Ärgernis Salzstreuung – was kann man tun?

12 02 2010
zu viel Salz!

Zu viel Salz!!

Bis 2003 galt in ganz Wien ein Verbot der Salzstreuung – aus gutem Grund. Doch die damalige SPÖ-Umweltstadträtin Kossina hat dieses Verbot mit der Winterdienst-Verordnung 2003 gekippt. Das führte dazu, dass die MA48 alle Straßen mit einer Feuchtsalzlösung streuen, auch wenn noch so wenig Schnee liegt. Alleine die MA48 hat im letzten Winter 21.600 Tonnen Steinsalz auf Wiens Straßen gestreut.

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Das Stuwerviertel: Der Gratisparkplatz der Automesse

17 01 2010

Parkplatz am Gehsteig

Jedes Jahr im Jänner sorgen Auto- und Ferienmesse am Wiener Messegelände für massive Belästigungen der BewohnerInnen des Stuwerviertels und des Viertels zwischen Vorgartenstraße und Handelskai.

Auch heuer hat sich uns beim Lokalaugenschein am Samstag im Stuwerviertel das übliche Bild geboten. Viele kreisende Autos der MessebesucherInnen, die sich das Geld für die Parkhäuser sparen wollten, keine freien Parkplätze für die BewohnerInnen des Viertels und auch wieder verparkte Gehsteige.

Autos parken am Gehsteig und auf Baumscheiben

Am Freitag sorgte eine erkleckliche Anzahl von Parksheriffs dafür, dass nur Besucherautos mit Kurzparkscheinen im Stuwerviertel und am Handelskai parkten und dadurch die MessebesucherInnen gleich in die Messeparkhäuser fuhren, die Situation im Stuwerviertel war vergleichsweise entspannt. Am Samstag und Sonntag fiel dieses Argument weg, am Wochenende gilt noch immer kein Parkpickerl.

=> Parkpickerl auch am Wochenende





Weniger Autos!

24 12 2009

Die gute Nachricht zum Tage:

Wie die Statistik zeigt, geht der Pkw-Bestand in der Leopoldstadt zurück.

Waren 2007 noch 31.773 Pkws gemeldet, so waren es 2008 nur mehr 31.312 Pkws.

Zugegeben, ein Minus von 1,4% ist nicht gerade die Welt, aber die die Zeiten der alljährlichen Zunahme des Pkw-Bestands sind wohl vorüber.

60 Autos und ein Bus: Ungleicher Platzverbrauch, gleich viel Personen im Verkehr. Bild: Regina Kühne

Deshalb ein Appell an die Mehrheitspartei SPÖ und ihre BezirksrätInnen:

Macht doch nicht so ein Tamtam um jeden einzelnen Parkplatz und lasst doch zu, dass der Straßenraum öfter auch für andere Zwecke benutzt wird, als zum Abstellen von Blech. Radständer und Schanigärten in der Parkspur, breitere Gehsteige und Radstreifen gegen die Einbahn statt Parkspuren. Echte Wohn- und Spielstraßen ohne parkende Autos. usw., usf.

Wolfgang





Sitzung der Bezirksvertretung vom 15.12.

15 12 2009

16:00 Uhr

Heute ist also die Weihnachtssitzung. Traditionell wenig Anträge. Der wichtigste Punkt ist der Beschluss des Bezirksbudgets.

Unsere Kritik am Budget betrifft vor allem das Finanzierungsmodell für die Campusschule am Nordbahnhof. Dem Bezirk kostet dieses PPP-Modell jährlich 400.000,- EUR! Und das für 24 Jahre (genaueres hier).

Budget wird traditionell beschlossen mit den Stimmen der SPÖ und der ÖVP.

Jetzt gibt es eine Diskussion um das Urteil des Europ. Gerichtshof für Menschenrechte zum Aufhängen von Kruzifixen in öffentlichen Räumen. Die ÖVP will unbedingt eine Resolution, dass Religion keine Privatsache ist, sondern öffentlich ausgeübt werden soll. Die SPÖ-MandatarInnen dürfen heute nach ihren Gewissen abstimmen (wörtlich!). Dementsprechend muss heute zum ersten Mal in den letzten 5 Jahren wirklich gezählt werden. Der Antrag wird aber trotzdem abgelehnt.

Wir fordern die Stadt Wien auf, mit den ÖBB zu verhandeln, um eine qualitative Verbesserung des Angebots auf der Schnellbahn und der Serviceleistungen zu erreichen. Die ÖVP stimmt nicht zu…warum?

Wir wollen Tempo 30 im gesamten Volkertviertel. Derzeit sind 2 Straßen davon ausgenommen. Die SPÖ sagt, dass die Wiener Linien dazu nein sagen? Warum bestimmen die Wiener Linien die Verkehrspolitik? Und außerdem wäre es für den Fahrer ur-schwer sich an die Begrenzung zu halten. Im Falle eines Unfalls und erhöhter Geschwindigkeit wäre er dran – jo eh!  Das ist das Argument des Tages… Alle anderen Parteien sind gegen unseren Tempo30-Antrag!

2 Anträge sollten der Verkehrskommission zugewiesen werden. Die SPÖ will dem zustimmen, aber nur wenn wir nicht zuweisen – soll sein. Dabei geht es auch um die Überprüfung der Fußgängerampel bei den Straßenbahngleisen rund um den Praterstern und um einen Fußgängerübergang über die Franzensbrückenstraße.

Das wars auch schon wieder

Schöne Weihnachten und frohe Festtage

Markus Rathmayr