Vorrang bei Ampeln für die FußgängerInnen

27 11 2009

Grüne Verkehrspolitik

SPÖ-Verkehrspolitik

Im Verkehrskonzept der Stadt Wien, dem Masterplan Verkehr 2003 werden den FußgängerInnen die höchste Priorität eingeräumt. Wenn man sich einige Ampelschaltungen in der Leopoldstadt genauer anschaut, wird klar, dass dies oft nur eine leere Versprechung ist.

In der Bezirkszeitung hat es dazu in letzter Zeit einige Artikel gegeben, die sich mit diesem Problem näher beschäftigen.

Wir haben bereits alle diese Ampeln in der Bezirksvertretung bzw. in der Verkehrskommission thematisiert. Im Großen und Ganzen hat sich nicht viel verbessert, von kleinen Änderungen abgesehen.

Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass 1. die SPÖ Leopoldstadt (die ÖVP und die FPÖ genauso, aber auf Grund ihrer de facto absoluten Mandatsmehrheit entscheidet nun einmal die SPÖ alleine) dem Autoverkehr die oberste Priorität einräumt.

Und 2. sind die Umlaufzeiten in Wien viel zu lange (bis zu 120 Sekunden). Als Umlaufzeit bezeichnet man die Zeit vom Beginn einer Ampelphase bis zum nächsten Beginn der gleichen Phase (z.B. vom Grünwerden für die FußgängerInnen bis zum nächsten Grünwerden). Es ist zwar auch ungut, dass die Grünzeiten für FußgängerInnen ziemlich kurz sind, doch relevanter ist die lange Wartezeit bis zum Beginn der nächsten Grünphase.

Doch nun zu den betreffenden Ampeln:





„unsere uni“ im Stuwerviertel

26 11 2009

Ins Lokativ im Stuwerviertel kommen am Do, 26.11. Studierende und Lehrende für einen InfoAbend im zweiten Bezirk. Sie bringen VideoStream Beispiele aus den Plenumssitzungen der ersten Tage im Audimax, Hintergrundmaterial in Bild&Ton und berichten über die Geschichte, die Hintergründe, die Funktionsweise sowie über die Forderungen von #unsereuni.

Wir freuen uns über alle Interessierten, die vielleicht noch wenig über #unibrennt mitbekommen haben, sich ein genaueres Bild abseits der Medienberichterstattung machen wollen, direkte Fragen an BesetzerInnen richten möchten oder einfach neugierig sind auf Erzählungen zum inneren Aufbau der besetzten und selbstverwalteten Universität.

Berichte direkt aus der Selbstverwaltung von unsereuni.at dringen bislang hauptsächlich über das Internet nach Außen. Das ändert sich in dem Maße, in dem Studierende und Lehrende in Schulen, Buchhandlungen und Diskussionszentren in der Stadt kommen, um Fragen über #unibrennt zu beantworten und aus dem Zentrum der Proteste zu erzählen.

1020 Wien, Arnezhoferstr. 12 – U1/U2 Praterstern, Ausgang Venediger Au

http://www.lokativ.at/unibrennt/

http://www.lokativ.at/lokalisierbar/





Der nächste Umwelt-Minuspunkt

26 11 2009

ÖVP-Umweltminister Berlakovich wurde im letzten Report von der Moderatorin gefragt, wie das nun ist, mit dem Schlagwort vom Umweltmusterland Österreich, was davon bleibt, nachdem klar wurde, dass Österreich in der EU beim Klimaschutz Schlusslicht ist. Daraufhin erklärte er trotzig, dass beim Umweltschutz ja nicht nur aus Klimaschutz besteht, sondern z.B. auch aus der Abfallpolitik und da sind wir ja weiterhin führend.

Wegwerfflaschen statt Glasflaschen – Ergebnis der Umweltpolitik der österreichischen Regierungen

Netter Versuch, stimmt aber nicht. Eine aktuelle Eurostat-Statistik hat ergeben, dass Österreich mit knapp 600 Kilo Mist pro Jahr am 7. Platz in der EU liegt, vor 13 Jahren waren es noch 513 Kilo.

 

Kein Wunder, nachdem die Milchflasche vor einigen Jahren ausgestorben ist und der Coca Cola-Konzern alle seine Getränke nur mehr in Wegwerfgebinden (statt der 1,5l-Mehrwegflasche) verkauft, muss man jetzt auch schon Glas-Mineralwasserflaschen in Supermärkten suchen.

Und wer ist schuld? Primär die ÖVP, weil die schwarzen Wirtschaftsminister der vergangenen Jahrzehnte auf freiwillige Vereinbarungen mit der Wirtschaft gesetzt haben, statt auf verbindliche Vorgaben durch den Gesetzgeber, wie z.B. eine Mindestquote für Mehrweg- und Glasflaschen. Es hieß immer, die regeln das schon selber. Stimmt, sie haben das geregelt, aber eben nicht im Sinne der Umwelt und der Konsumenten.

Leute, auf die Gefahr hinauf, dass das plump klingt:
Wer Grüne Umweltpolitik will, muss auch Grün wählen.

Die allermeisten rotschwarzen Lippenbekenntnisse für die Umwelt sind nichts als warme Luft – und die tut dem Klima nicht gut, auch im übertragenem Sinn.

Im Übrigen hoffe ich dennoch, dass die beiden Mittelgroßparteien in Österreich es auch irgendwann kapieren werden, dass aktive Umweltpolitik die beste nachhaltige Wirtschaftspolitik ist.

Wolfgang





Tempo 30 Zonen und die Macht der Wiener Linien!

17 11 2009

Vor kurzem wurde das Alliiertenviertel in der Leopoldstadt, abgegrenzt durch die Straßen Taborstraße – Am Tabor – Nordbahnstraße, flächendeckend als Tempo 30  Zone ausgeschildert, sowie das Radfahren gegen die Einbahn, in allen Einbahnen zugelassen. Der dazugehörige Antrag wurde bereits 1999 im Bezirksparlament von den Grünen Leopoldstadt eingebracht und nach „nur“ 10 Jahren auch umgesetzt.

Fürs Volkertviertel wurde der Antrag im Jahr 2001 gestellt. Tempo 30 Zone und Radfahren gegen alle Einbahnen, abgegrenzt durch die Straßen, Taborstraße – Am Tabor – Nordbahnstraße – Praterstern und Heinestraße, wurde gefordert.

Und wer glaubt, dass über die Sicherheit von Schulkindern und über Tempo 30 Zonen Stadtrat Schicker oder Bezirksvorsteher Kubik entscheiden, der irrt gewaltig – nein – es entscheiden die Wiener Linien! wie es in einer Anfrage aus dem Jahr 2006 hervorgeht.

Und deshalb gibt es im Volkertviertel nicht nur viele Schulen, sondern eine unübersichtliche und durchlöcherte Tempo 30 Zone. Diese Eunuchen-Lösung ist als gefährlich einzustufen und  daher inakzeptabel für alle Schulkinder und auch inakzeptabel für die Lebenshilfe in der Rueppgasse.

Tempo 30 Lücke 1 / Volkertstraße

Bild 1 + 2 Die Lücken der T30 Zone in der Volkertstraße,

mehr Bilder unter: Tempo 30 Zone im Volkert- und Alliiertenviertel

Was haben Sie, Herr Stadtrat Schicker, mit folgender Passage in Ihre Presseaussendung vom 11. August 2009 gemeint?

„Tempo-30-Zonen: Deren Ausweitung wird zur Verkehrsberuhigung in Wohngebieten weiter vorangetrieben. 2009 sind u.a. im Volkert-und Alliiertenviertel in der Leopoldstadt sowie in Gersthof Tempo-30-Zonen geplant:“

Wird es eine volle oder „nur“ eine halbe Tempo 30 Zone?

Und so bleiben die Mühlfeldgasse, die Rueppgasse (Nr.8-22), die Volkertstraße (Nr.2-16), der Volkertplatz (Nr.11-15), die Holzhausergasse, die Kleine Stadtgutgasse (Nr.10-16) und die Fugbachgasse (2-10), Tempo 50 Strecken.

Und Radfahren gegen die Einbahn gibt es nicht in der Volkertstraße (Nr.2-16), am Volkertplatz (Nr.11–15) und in der Holzhausergasse.

Kurz angedacht: Wann wird das Karmeliterviertel flächendeckend Tempo 30 Zone? Auch im Karmeliterviertel gibt es jede Menge an Schulen.

Immerhin wurde dieser Antrag der Leopoldstädter Grünen erst am 28. März 2000 gestellt.

Robert







Klimaschutzschlusslicht Österreich

13 11 2009
CO2-2009

Klimaschutz – in Österreich ein Fremdwort

Seit vielen Jahren schon versucht jede Regierung den ÖsterreicherInnen einzureden, dass Ihnen Klimaschutz ein echtes Anliegen ist. Irgendwann ist einem oder einer Umweltministerin auch der Verkaufsschmäh vom Umweltmusterland Österreich eingefallen. Das mag in den 80ern mit der Einführung der Katalysatorpflicht unter Kanzler Vranitzky und anderer Aktivitäten ja auch noch irgendwie gestimmt haben.

Aber das ist lange her.

Klimasünder Österreich





Offener Brief an Josef Cap

12 11 2009

Anlässlich der von den Grünen verlangten Sondersitzung des Nationalrats zur Krise des Bildungssystems.

S.g. Herr Cap,

die SPÖ Leopoldstadt, allen voran der Klubobmann Mladensich, hat in der letzten Sitzung (10.11.2009) der Bezirksvertretung eine Resolution abgelehnt, in der sich die Bezirksvertretung mit den Forderungen der StudentInnen nach einem breiten Dialog solidarisch hätte erklären wollen.

Im Vorfeld dieser Sitzung hatte ich den Eindruck, dass sich die SPÖ bezüglich eines freien Hochschulzugangs und eines zukunftsorientierten Bildungssystems eindeutig positioniert hätte – wenngleich auch mit einiger Portion Populismus, der ja nachzuvollziehen ist.

Die rückgratlose Kehrtwendung der SPÖ Leopoldstadt, die sich im übrigen nicht scheut, gemeinsam mit einer FPÖ Resolutionen gegen den rassistischen Wahlkampf (EU-Wahl, Strache & Co.) zu entwerfen, ist der ultimative Beweis dafür, dass der Befund stimmt:

„Die Rache Gusenbauers an der SPÖ heisst Werner Faymann“.

Ich empfehle Ihnen für Ihren wohlverdienten Ruhestand die Lektüre von Jura Soyfer: „So starb eine Partei“, eine kurze Rezension finden Sie hier auf der Homepage der Sozialistischen Jugend Österreich.

mfg
Peter R. Horn

PS: wie wichtig ein freier Hochschulzugang ist, daran sollten sich einige Nationalratsabgeordnete, die sich nun vornehmlich philosophischen Exkursen über die richtige Bereifung ihrer Oldsmobile widmen, erinnern; zur Studiendauer vlg. Pressemeldung des VSSTÖ.





Sitzung der Bezirksvertretung vom 10.11.2009

10 11 2009

Willkommen bei der heutigen Sitzung. Da ich meine Datenkarte vergessen habe gibt es den Bericht heute nur zum Nachlesen.

Probleme mit der Trinkwasserqualität in der Schule in der Vorgartenstraße. Grund ist noch nicht bekannt.

Der Marathonweg von der Hauptallee bis zum Stadion wird endlich auch für RadfahrerInnen „rechtskonform“ befahrbar. Das war ein Grüner Antrag.

Das Kulturbudget wird erhöht, natürlich ohne FPÖ…

Jetzt werden alle möglichen Verkehrsanträge aus der Verkehrskommission berichtet und abgestimmt. Viele Grüne Anträge sind dabei und werden abgelehnt, darunter diverse RadfahrerInnen-Bevorzugungen, wie Radfahren gegen die Einbahn in der Weintraubengasse, eines Radwegs in der Krafftgasse, einem Vorziehen des Radstreifens von der Hollandstraße kommend an der Kreuzung Salztorbrücke.

Jetzt geht es zu den Anträgen.

Wir Grüne haben einen Resolutionsantrag der Solidarität mit den Studierenden eingebracht, wird interessant.

SPÖ (Mladensich): Jetzt kriegen wir offiziell ein Schriftstück überreicht mit dem gemeinsamen Antrag von Grün und Rot aus dem Gemeinderat. Er will nicht zustimmen, weil es eh einen Beschluss im Gemeinderat gibt. Versteh ich zwar nicht, aber bitte. Außerdem ist das keine Bezirksmaterie. Lieber Herr Mladensich, das ist auch kein Thema für den Gemeinderat…

Martina Wurzer (Grüne): Unverständlich diesem Antrag nicht zuzustimmen, weil wer mit den Umständen nicht einverstanden ist muss diesen Antrag unterstützen.

Antrag wird nur vom KPÖ-Vertreter unterstützt.

Grüner Antrag mit dem Wunsch einer Fahrbahnaufdoppelung über die Obere Augartenstraße beim neuen Augarteneingang beim großen Flakturm wird abgelehnt, weil die Wiener Linien nein sagen. Die Wiener Linien wollen das nicht und fordern eine besonders teure Ampel. Die SPÖ sagt nein, weil die Wiener Linien nein sagen. Das ist Neoliberalismus in Reinkultur.

Auch unserem Wunsch Radfahren gegen die Einbahn in der Krafftgasse geht es nicht besser. ÖVP (Hefelle) argumentiert, dass Radfahrer ruhig einen Umweg fahren können und nicht immer den direkten Weg beanspruchen dürfen.

Martin antwortet, dass es höchst an der Zeit ist den Anteil der RadfahrerInnen von derzeit 5% auf international durchschnittliche 10% zu heben, was übrigens auch die Bundesregierung fordert. Dafür müssen solche Hindernisse abgeschafft werden.

FPÖ (Neuwirth): diese Wortmeldung spar ich mir wieder zu geben

Antrag wird natürlich von SPÖ, ÖVP und FPÖ abgelehnt.

Wir fordern, dass Radabstellanlagen in der Regel nur mehr in der Parkspur und nicht auf Gehsteigen errichtet werden sollen, damit sie nicht mehr den FußgängerInnen im Weg stehen. Die SPÖ argumentiert, dass es gesetzlich erlaubt ist und daher auch gemacht werden soll und lehnt den Antrag ab.

Die überdimensionale Ampel Heinestraße/Stadtgutgasse wollen wir überprüfen lassen. Es gibt dort nur sehr wenig Verkehrsaufkommen. Die Lichtspiele (21 Einzelampeln) dort sind dafür mehr als überdimensioniert und viele müssen trotz leerer Straßen bei Rot ewig warten. Die SPÖ findet, dass eine Überprüfung schon ein Sicherheitsrisiko ist (sic!) und will das nicht mal überprüfen lassen. Junek (SPÖ) will keine Überprüfung, denn das würde bedeuten, dass sich die Dienststellen geirrt hätten, und die irren sich nicht (sic!). Die FPÖler stimmen uns sogar zu.

SPÖ, ÖVP, FPÖ wollen eine Verdichtung des öffentlichen Verkehrs zwischen Milleniumcity und Lassallestraße. Sie wollen dort de facto eine zweite Buslinie einführen und gleichzeitig den 11A anders führen. Dass der 11A überfüllt ist, ist richtig, aber statt dieser neuen Buslinie wäre ein Gesamtkonzept für den Nordbahnhof wichtig, idealerweise inklusive neuer Straßenbahn. Das sollte in der Bezirksentwicklungskommission besprochen werden. Das wollen die AntragsstellerInnen aber nicht, keine Diskussion…nicht mal eine Antwort.

Doch noch eine Reaktion, nach mehrmaligem Bitten. Junek meint, dass es nur um eine Verdichtung des Intervalls geht. In der Begründung steht nur eine Anregung und kein fertiges Konzept.

Jetzt stimmen wir auch zu…

Das war es für dieses Mal, schönen Abend

Markus Rathmayr





Wiener Umfahrungsring stürzt Wien ins Verkehrschaos

10 11 2009
A5-Traktor-0904

Die nö. Pendler werden wieder von der Bahn auf das Auto umsteigen

Manchmal frage ich mich schon, ob die Straßenbaulobbyisten schizophren sind?

Da gibt der Herr Matzke vom ÖAMTC in der Österreich-Zeitung ein Interview und prophezeit für 2010 einen Verkehrskollaps in Wien.

Interessant, dass er als Ursache dafür u.a. die Neueröffnung eines Teilstücks des Wr. Umfahrungsring (S1-Nord) und der Nordautobahn (A5) angibt.
Zitat: „Und mit der Eröffnung des S1-Teilstücks und der A5 wird der Osten bald im Verkehr untergehen“.

Falsche Schlußfolgerungen





9. November – Gedenken: Cécile Cordon liest Josef Roths „Hiob“

5 11 2009

Montag, 9.11., Galerie Vor Ort, 19.00 Uhr, Wohlmutstraße 14-16

Cécile Cordon liest Josef Roth

Reichspropagandaminister Joseph Goebbels initiierte in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 einen gegen Juden gerichteten Pogrom als „spontane“ Vergeltungsmaßnahme, weil am 7. 11. 1938 der 17-jährige Herschel Grynszpan in Paris auf den Diplomaten Ernst vom Rath schoß, der zwei Tage später starb.
In Wien wurden im Verlauf des Pogroms, der hier mehrere Tage dauerte, 42 Synagogen und Bethäuser in Brand gesteckt und verwüstet. Tausende jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden, so sie nicht „arisiert“ worden waren, geplündert, zerstört und beschlagnahmt. Tausende Wiener Juden wurden inhaftiert, 3.700 von ihnen im KZ Dachau.
Zum Gedenken an diese Nacht und an den 70. Todestag von Joseph Roth (27. Mai), liest Cécile Cordon aus dem Buch HIOB, 2. Teil: die Jahre in Amerika, von Joseph Roth.

Joseph Roth, geb. 2. 9. 1894 in Brody im ehemaligen Kronland der k. u. k. Monarchie Galizien. Heute gehört Brody und Lemberg zur Ukraine. Er studierte in Lemberg und Wien und lebte später in Paris, wo er am 27. Mai 1939 starb.
Von seinem großen Werk sind die Romane: Kapuzinergruft, Radetzkymarsch und Hiob die bekanntesten. HIOB kam 1930 heraus. Natürlich landete er in der Nazi-Zeit auf dem Scheiterhaufen, doch konnte dies seine Auferstehung nicht verhindern.

Cécile Cordon, langjährige grüne Bezirks- und Gemeinderätin, beantragte die Straßenbenennung nach Joseph Roth im Nordbahnhofgelände, wo sie sich auch als erste für eine Benennung nach Deportierten vom Nordbahnhof einsetzte. So sind auch Gassen nach Eva Popper (war erst wenige Wochen alt, als sie deportiert wurde) und der Ärztin Fanny Mintz benannt.
Nach der Politik zog sich Cécile nicht in einen ruhigen Ruhestand zurück, sondern unterstützt aktiv den 2004 gegründeten Verein CONFINIS, organisiert für diesen mildtätige Projekte in Entwicklungsländern, vor allem in Osteuropa und ist Vorstandsmitglied der Theodor Kramer Gesellschaft.

Am 10. Dezember 2009 um 10 Uhr wird im Wappensaal im Rathaus Cécile Cordon das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht, „in Würdigung ihrer Leistungen“.

Wir gratulieren herzlich!





Vorbild Salzburg

31 10 2009

Letzte Woche war ich beruflich in Salzburg. Nach den Terminen habe ich mir noch einige gute Verkehrslösungen angeschaut, an denen sich Wien ein Beispiel nehmen sollte.

Radfahren in der FuZo Linzerstraße erlaubt

Radfahren in der FuZo Linzerstraße in Salzburg problemlos möglich

1)      Radfahren in der Fußgängerzone.

Was in Wien – bis auf ganz wenige Ausnahmen – nicht geht, dürfte in Salzburg (gesehen in der FuZo Linzerstraße) keine Probleme machen. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Kärntnerstraße in Längsrichtung) sollte das auch in Wien zur Regel werden.

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Genügend Aufstellfläche für den Radverkehr bei Kreuzungen vor dem motorisierten Verkehr.

Genügend Aufstellfläche für den Radverkehr bei Kreuzungen vor dem motorisierten Verkehr

 

Weitere gute Verkehrslösungen